Campingplatz oder Stellplatz? So finden Sie heraus, welcher Typ Sie sind

Große Freiheit oder maximaler Komfort - wer mit dem Wohnmobil verreist, kann beides miteinander kombinieren. Gewusst wie!

Wohnmobil-Urlaub bedeutet Freiheit. Man ist nicht an einen festen Ort gebunden, kann spontan sein und auf Wunsch auch ganz für sich allein. Doch gerade weil die Ferien mit Caravan so unendlich viele Möglichkeiten zwischen Natur, Abenteuer, Städtehopping und Eventbesuchen bieten, lohnt sich zu Beginn eine Standort-Bestimmung. Was passt zu mir und was stresst mich eher?  „Stellplatz oder Campingplatz?“ ist häufig eine der ersten Fragen, die Neu-Wohnmobilisten in den Sinn kommt.

Manche sind ganz klar: Von Platz zu Platz zu reisen und jeden Tag wieder aufs Neue eine schöne oder zumindest halbwegs ruhige Übernachtungsmöglichkeit suchen - das klingt einfach nicht nach Urlaub. Andere wiederum wollen genau das - morgens nicht wissen, in welcher Stadt oder an welcher Küste sie abends schlafen. Die gute Nachricht zuerst: Man muss sich nicht entscheiden. Man kann beides in vielen Ländern ganz wunderbar miteinander kombinieren. Lediglich in einigen südeuropäischen Ländern wie Spanien und auf dem Balkan ist das freie Stehen nahezu komplett verboten. Doch auch dort gibt es meistens die Möglichkeit, als Alternative zum Campingplatz bei einem Bauern oder Gastwirt zu stehen.

Also, Hand aufs Camper-Herz: Campingplatz oder Stellplatz - was sind die Unterschiede und was passt am besten zur gewünschten Urlaubsart?

Der Campingplatz - für alles ist gesorgt

Ein Campingplatz bietet in vielerlei Hinsicht ein Rundum-Sorglos-Paket. Wasser und Strom sind vorhanden. Häufig können Waschräume und Spülgelegenheiten genutzt werden. Auch Wäsche waschen, vielleicht mal ein paar Lebensmittel einkaufen und in den Pool hüpfen ist auf vielen Campingplätzen möglich. Manche Plätze sind mit großen Ferienanlagen zu vergleichen und bieten sogar noch Kinderanimation, Sportplätze und Hallenspaßbäder. Wer ausschließlich auf Campingplätzen urlaubt, ist nicht allein von dem abhängig was ihm das Wohnmobil bietet und läuft nicht Gefahr, irgendwann ohne Frischwasser im Nirgendwo zu stehen.

Wer mit Kindern reist, schätzt es, dass der Nachwuchs vor Ort Freunde finden und sich selbst beschäftigen kann, wenn er sich erst einmal mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut gemacht hat.

Soweit zu den Vorzügen der Campingplätze. Ein kritischer Punkt: Wenn der Urlaub verregnet ist, sitzt man fest, wenn man bereits für die gesamte Urlaubszeit zugesagt und bezahlt hat. Wer den Campingplatz ausgewählt hat wie ein Ferienresort - mit Freizeitmöglichkeiten und vielleicht auch Gastronomie - ist als Wohnmobilist genau so abhängig von der Qualität der Anlage wie ein Hotelurlauber. Wenn sich die Wahl als unpassend herausstellt oder die Qualität nicht ist wie erhofft, ist der Jahresurlaub dahin.

Der Stellplatz - neue Orte entdecken

Wer sich entschließt, auf Stellplätzen zu übernachten und diese spontan auszuwählen, muss keine Fahrt ins Blaue unternehmen. Wer öffentliche Stellplätze sucht, findet auf zahlreichen Seiten im Internet lange Listen, häufig mit Bewertungen und Fotos. Praktisch sind Apps, in denen eine Umkreissuche ausgehend vom aktuellen Standort gemacht werden kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man nachts auf der Autobahn unterwegs ist und schnell einen Platz zum Übernachten braucht.

Das führt uns auch direkt zu einer grundsätzlichen Unterscheidung in der Stellplatzfrage: Suchen Sie nur schnell einen Platz für eine Nacht, etwa um ein entferntes Ziel zu erreichen? Oder sind sie einer jener Jäger und Sammler, denen es eine besondere Freude ist, die schönsten Stellplätze an Seen, Küsten, in Wäldern und zentrumsnah in Städten zu finden? Letztere sind die besten Gesprächspartner, wenn es darum geht, schöne Orte zu finden, die noch als Geheimtipp in der Wohnmobilszene durchgehen.

Denn der Reiz beim so genannten freien Stehen auf Stellplätzen oder auch an Bauernhöfen und Wanderparkplätzen (sofern mit dem Bauern abgesprochen und im Wald nicht ausdrücklich verboten), besteht darin, Orte zu finden, die zu der persönlichen Vorstellung vom Urlaub in einem Land passen. Wer immer schon davon geträumt hat, in Norwegen einsam an einem Fjord zu stehen oder an einem Bergsee in den Alpen zu übernachten, kann sich diesen Traum mit einem Wohnmobil erfüllen.

Das Fazit: Finden Sie die perfekte Mischung

Eingefleischte „Freisteher“ werfen an dieser Stelle möglicherweise noch ein, dass ein Wohnmobil nicht dafür gemacht wurde, um dauerhaft auf einem Campingplatz zu stehen. Schließlich kommt das Wort „mobil“ nicht ohne Grund im Namen vor. Aber das ist nun wirklich jedem selbst überlassen. Und wie gesagt: Es ist keine „Entweder-oder“-Entscheidung. Nichts spricht dagegen, beide Welten zu kombinieren: Ein paar Tage Tour und ein paar Tage Entspannen auf einem Campingplatz sind für viele die Ideallösung.

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